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Die Rasse gehört zur Gruppe „Primitive Hunde“(Urtyp), ursprünglich lebten sie in der Nähe der Menschen, waren aber nicht direkt von ihnen abhängig. Sie haben eine sehr komplexe hierarchische Struktur und ihr Leben gehorcht den Gesetzen der Natur und nicht der künstlichen Selektion des Mensches. Dementsprechend sind Xolos sehr umgänglich in Familie-Rudeln, zu der, abgesehen von Menschen und Hunden, auch Katzen, Chinchillas, Kaninchen, Vögel, Ziegen, Pferde etc. gehören können.


Xolos würden es sich nicht erlauben, jemanden aus der Familie zu verletzen, sie sind sehr sanft, jedoch können gleichzeitig einige Hunde sehr zurückhaltend und vorsichtig mit Fremden sein, manche sogar misstrauisch und argwöhnisch. Einige Exemplare wiederrum mögen Jeden und suchen die Kommunikation mit anderen Menschen. Solche Unterschiede sind durch fehlende Richtlinien für Charakter bei der Züchtung zu erklären, jeder Züchter hat für sich selbst entschieden, welche Hunde in seiner Züchtung teilnehmen. In jedem Fall darf das Misstrauen und der Argwohn eines Hundes  gewisse Grenzen nicht überschreiten.

 

Man darf nicht vergessen, die Aufgabe dieser Rasse ist ein Kompagnon zu sein. Somit werden die Aggressivität und die Ängstlichkeit als disqualifizierender Fehler im Rahmen des Standards angesehen. Es ist bemerkenswert, dass alle Xolos sich die ganze Zeit in der nähe des Besitzers befinden. Wenn Herrchen oder Frauchen nach draußen gehen, bitten sie um die Mitnahme; wenn man am Computer sitzt, fernsieht oder ein Buch liest, dann klettern sie auf dem Schoß oder liegen an den Füßen; falls Sie schlafen gehen, dann gehen sie mit und wenn Sie es erlauben, dann am besten unter Ihre Bettdecke. Xolos können den Besitzer überall begleiten. Sie gehen gerne zum Einkaufen oder zu Wanderungen, sie werden nie eine Belastung darstellen. Sie sind in der Lage lange Zeit im Trab zu laufen und können den Reiter 2-3 Stunden begleiten, ohne sich zu ermüden.

Im Allgemeinen, Xoloitzcuintle sind sehr vielseitige Hunde. Sie nehmen gerne an Rennen teil, verfolgen Blutspuren,sind für Agility geeignet und erledigen Gehorsamsübungen mit Bravur. Xolos sind sehr clever und hochintelligent, sie lernen leicht und die Zusammenarbeit mit dem Besitzer bringt ihnen viel Spaß. Wenn Sie sich genug mit dem Welpen beschäftigen, dann bekommen Sie einen intelligenten und gehorsamen Familienhund. Es ist zu beachten, dass die frühe Sozialisierung sehr wichtig und notwendig ist.

 

Diese Hunde erfreuen sich vom Grundsatz her einer sehr guten Gesundheit. Zu erklären ist es damit, das diese Rasse sich in sehr schwierigen Umständen entwickelte und lernte sich an diese anzupassen. Wie bereits erwähnt wurde, die Menschen hatten keine aktive Rolle bei der Entwicklung der Rasse, somit überlebten nur die stärksten Individuen. Selbst ihre nackte Haut, die so verletzlich scheint, ist eigentlich ein guter Schutz und ist hervorragend für das Leben in der Natur geeignet. Parasiten, die viel zu oft ihre behaarten Verwandten belästigen, können sich ganz schlecht  auf dem nackten Körper einleben. Auf der Haut kleben sich keine Kletten fest und Zecken sind deutlich sichtbar und lassen sich einfach entfernen. Die Haut von haarlosen Hunden ist sehr dick, sie schützt vor Insektenstichen und von verschiedenen Verletzungen. Der Hund kann ohne Schädigung in den Wäldern laufen, sich einen Weg durch Büsche bahnen, ohne Angst vor eine Verletzung zu haben.

 

Nicht in den seltensten Fällen, sind Xolos der letzte Ausweg für Tierhaarallergiker, die gerne einen Hund halten würden. Aufgrund der Nacktheit ist die Rasse sauber und geruchslos, es benötigt auch keinerlei Haarpflege wie bei anderen Hunden, es reicht ein kurzes waschen mit anschließender Einreibung mit einer nicht fettenden Körpercreme.

 

Xoloitzcuintle sind äußerst ungewöhnliche Kreaturen. Passanten werden meistens neugierig, die Reaktionen sind aber sehr unterschiedlich. Manche mögen solche Tiere nicht und machen einen großen Bogen um sie. Aber die Mehrheit lacht und sagt: "Oh, was für eine Schönheit!". Viele stellen  Fragen und bitten den Hund anzufassen zu dürfen. Der Besitzer eines nackten Hundes steht immer im Rampenlicht.